collaboration


"zweite Festung" 2017
a collaboration with Sam Knock & Leo Lunger

The Fortress is pathetic
The Fortress is petty
The Fortress is constructed through words
and by relationships.
It thrives and dies from alienation.
It engages you in games and roles loaded dice.
It commits mental violence and you commit physical violence.
Either as an employee or surf underneath.

Recognising the Fortress is only one aspect of abolishing it.
It has produced us and we reproduce it.
We breath it in and out.
An 'invisible hand' hovers threateningly around our throat.
If we swim away from the grasp material and physical constraints suffocate . But what else?

We shouldn't trust anyone who has a blueprint.
Anyone who does should be avioded.

No more charity and schemes to recovery.
We dream collectively for ourselfs.
Lend a friend your boltcutters, the key to the commons.



Leo loschka: www.instagram.com/fromchurchtochurch/
Sam Knock: www.instagram.com/sam.knock/








"interweaved dreams" 2015
a collaboration with Sam Knock

We keep going, we keep in touch - with our open eyes and open minds. I promise there will be more in the future. Our different languages of expression break the rules we've learned before. Breaking rules is a part of understand things from different perspectives. May 2015

interweaved dream 01; pigment on paper; 54 x 70 cm; 2015
interweaved dream 02; pigment on paper; 54 x 70 cm; 2015






"ins weite Land" 2014
ein Kooperationsprojekt mit Martin Bischof

“Ins weite Land“ ist eine Installation, die für den Arthur Schnitzler Park in Baden konzipiert ist, bestehend aus drei identen Hochständen. Die Arbeit bezieht sich auf das literarische Oeuvre von Arthur Schnitzler, in welchem unseres Erachtens nach Liebe und Tod als leitende Motive eine konstante Rolle spielen. Den Blick unserer Beobachtung lenken wir auf den Zusammenhang zwischen Lieben und Sterben. Bewegründe sind Satisfaktion zur Erhaltung der Ehre oder die Not der unerfüllten Liebe.
Die Thematiken sind in ein Spiel eingebettet, dessen Muster sich zwar je nach Gesellschaftsschicht und Epoche verändern kann, aber im Grunde denselben Regeln folgt. Daher ist für uns das Spiel der Liebe immer auch ein Spiel der Jagd, bei der es Jagende und Gejagte gibt. Die Protagonisten begegnen sich gleichzeitig mit Interesse und Misstrauen. Das Gegenüber wird in Augenschein genommen, beobachtet. Mit gezielten Blickwinkeln wird versucht herauszufinden, wie die Gefühlslage des Anderen ist, um Hoffnungen oder böse Vermutungen zu bestätigen. Der Hochstand wird zu einer rettenden Insel. Zum einen gibt er dem Beobachter Sicherheit, zum anderen verweist er in seiner Exponiertheit auf seine Sonderstellung. Der Hochstand dient als Metapher für das absichtsvolle Beobachten anderer. Als eine Art Prothese bietet er gleichzeitig Schutz und Überlegenheit. Er ist repräsentatives Objekt, die materielle Conclusio unserer Recherche.
Der Hochstand lässt durch seine vorgegebene Bauweise und seine sparsamen Fensteröffnungen nur einen bestimmten Blick zu, verdammt den Beobachtenden also zu einer gewissen Unfreiheit. Ähnlich ergeht es dem Leser bei der Lektüre eines Buches, in welchem der Autor spezifische Blickwinkel vorgibt und andere ausklammert. Die Ausblicke aus unseren Hochständen lassen eine direkte Kommunikation mit anderen Objekten, die im Park aufgestellt sind, zu. Sie bilden ein Beziehungsdreieck. Darüber hinaus blickt der Betrachter „ins weite Land“.

Foto: Norbert Artner
Foto: Norbert Artner
Foto: Norbert Artner








"Zeichnen permanente Gegenwart" 2013
ein Kooperationsprojekt mit Martin Bischof



Sehr geehrte Damen und Herren,

Es erfreut uns sehr, Ihnen bekannt geben zu dürfen, dass Zeichnen permanente Gegenwart ist.
Der Strich ist keine Strichmaschine, lediglich instruktives Werkzeug zur Erschließung der räumlichen Zeit der Zeichnung. Zeit dem Zeichnen! Und der alte Mann hat eine blinde Ente mit pinkfarbener Perücke am linken extensor capri ulnaris (lat. “ellenseitiger Handstrecker“). Nur das Graue lässt das Violette im Kopf erblühen.

Alles andere ist ein Schwindel!  >> kapu <<


permanente Gegenwart; 211 x 301 cm; graphite on paper; 2013
coconut; mixed media; 2013
45g; 90 x 72 cm; mixed media; 2013








"where is the pipe" 2014
ein Kooperationsprojekt mit Daniel Franz Rappitsch, Oliver Naimer, Jonas Fliedl und Georg Ritter

Der österreichische Kulturattaché von Moskau Simon Mraz lud uns ein, eine 25 Meter hohe Fassade eines Wohnblocks in Magnitogorsk zu gestalten. Magnitogorsk liegt im Süden von Russland. Mitten durch die 400 000 Einwohner-Metropole verläuft die Grenze von Asien und Europa entlang des Urals. Magnitogorsk ist eine der größten Stahlindustrien weltweit. Wobei sich das Industriegebiet der Stadt einzig und allein auf der asiatischen Seite zeigt. Die Kluft der Lebensqualitäten zwischen dem Osten und dem Westen sind extrem konträr und die Rassismen augenscheinlich stark präsent. Die Wandmalerei soll ein Statement für eine Verbindung beiden Kontinente setzen. Sie soll Diskurse unter den Leuten auf einfachste weise öffnen. Denn dort wo Fragen entstehen wird auch gesprochen. Das Sprechen ist der Beginn von Verständnis.

>> video link (DORF TV)
>> video link (russian tv channel)

foto: Ritter G.

foto: Ritter G.
foto: Ritter G.
foto: Ritter G.